Selent: Die Finanzmittel für ein ALFA-Angebot stehen bereit

(13.02.2020) "Für die Einführung des ALFA-Angebotes stehen für das Amt Selent-Schlesen 100.000 Euro im Haushalt des Kreises zur Verfügung. Damit kann das Vorhaben durch die VKP bereits in diesem Jahr umgesetzt werden. Dem CDU-Antrag hat der Kreistag einstimmig zugestimmt", so Fraktionsvorsitzender Thomas Hansen und Kreisvorsitzender Werner Kalinka MdL beim Bürgergespräch im "Selenter Hof" in Selent, zu dem mehr als 50 Gäste gekommen waren.

Bei Anruf-Linien-Angeboten kann zu bestimmten Zeiten mit mindestens einstündiger Voranmeldung auf Busrouten mit dem Taxi zum Buspreis gefahren werden. Hansen und Kalinka: "Ein attraktives Angebot für alle Generationen. Es hilft, die ÖPNV-Beweglichkeit im ländlichen Raum zu steigern."


Auch zu den Schäden an den Banketten in sechs Gemeinden - durch die Sperrung der Bundesstraße zwischen Selent und Bellin im 4. Quartal des vergangenen Jahres verursacht - eine klare Aussage der CDU-Politiker: Alle sechs betroffenen Gemeinden sollen die Kosten durch FAG-Mittel des Landes, über deren Verwendung der Kreis entscheidet, von der Hand gehalten werden. Dies habe der Hauptausschuss auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion mit 12 Ja-Stimmen bei 5 Enthaltungen beschlossen. Man erwarte, dass der Kreistag in seiner Sitzung am 27. Februar zustimme.

In seinem Eingangsstatement sprach Hansen weitere aktuelle Themen an. FAG-Reform, die KiTa-Investitionsförderung mit 30% durch den Kreis, die KiTa-Reform des Landes, erhebliche Investitionen in Schulen, die neue Schnellbuslinie Lütjenburg - Kiel, die Stärkung des ländlichen Raumes wie die wirtschaftliche Lage. Hansen: "Wir sind auf einem guten Weg im Kreis." Zur Lage der Kreisfinanzen und der steigenden Verschuldung sagte er, der Kreis "gehe mit seinen Ausgaben an seine Grenze."

Eine sehr interessante Diskussion mit vielen Beiträgen prägte den Abend, bei dem es natürlich auch um die Lage im Bund ging. Wirtschaft, Soziales und Ökologie müssten die erkennbaren Säulen der CDU-Arbeit sein, so Werner Kalinka. Thomas Hansen betonte, es müsse eine klare Richtung eingeschlagen werden, "die uns mit anderen unverwechselbar macht". Eine klare Linie müsse erkennbar sein. Hansen: "Wenn man politische Führung nicht ausübt, muss man sich nicht wundern."
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