Das Ostufer – eine starke Region!

espräch zum Neuen Jahr der CDU im Kreis Plön am 16. Januar 2015 in Heikendorf, HSV-Heim

Ein vollbesetzter Saal, interessante politische Informationen, angeregte Gespräche - eine prächtige Stimmung kennzeichnete das diesjährige CDU-„Gespräch zum Neuen Jahr“. CDU-Kreisvorsitzender Werner Kalinka („Die CDU im Kreis ist eine diskutierende Partei, eine, die offen ist, die Gespräch und Dialog sucht“) konnte im Heikendorfer „HSV“-Heim knapp 200 Gäste begrüßen, darunter eine große Zahl von Repräsentanten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Vereinen und Verbänden.

Der Heikendorfer Bürgermeister Alexander Orth (SPD) sprach sich in seinem Grußwort gegen die Stadtregionalbahn (SRB) aus. Er plädierte für flexible Verbindungen durch Rufbussysteme. Dieses Modell hatten er und Werner Kalinka jüngst vorgestellt. CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Hansen unterstützte die Aussagen und skizzierte die Initiativen der CDU-Kreistagsfraktion vor allem in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, im Schul- und Kulturbereich, für den Sport, Vereine und Verbände.

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„Alle drei Gemeinden im Amt sind deutlich auf Wachstum ausgerichtet“, so Amtsvorsteher Eckhard Jensen in seiner eindrucksvollen Rede. Man werde mit einem Amtsentwicklungskonzept und einem KiTa- und Schulkonzept weiter „das Heft des Handelns in die Hand“ nehmen. Schon jetzt gebe es in Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen 600 KiTa-Plätze. Weitere 50 seien in Planung. Für KiTa´s und Schulen würden seitens der drei Gemeinden rd. 6,45 Mio. Euro aufgewendet.

Für die Attraktivität des Amtes und der Region seien mehrere Faktoren entscheidend: Angemessene Grundstückspreise, Arbeitsplätze, KiTa´s und Schulen, die B 502, der ÖPNV, Seniorenbetreuung, Freizeiteinrichtungen, die Nahversorgung, Naherholung und ein gesicherter Brandschutz. Dieser sei gerade für eine Gemeinde wie Schönkirchen mit einem großen Gewerbegebiet ein wichtiger Faktor.

Eine klare Absage erteilte Jensen Kieler Eingemeinde-Überlegungen. Und fügte hinzu: „Es ist schon mehr als merkwürdig, wenn von Kooperationen gesprochen, in Wirklichkeit aber Eingemeindungen gemeint sind. Dagegen werden wir uns mit aller Kraft wehren, und wir erwarten dabei die Unterstützung aller Fraktionen im Kreistag.“ Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Schönkirchen hatte der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) gesagt, der Weg Richtung Kiel stehe für Schönkirchen offen, wenn es von dort nicht zu einer Fusion mit Mönkeberg komme.

In seinem Schlusswort bat der Heikendorfer CDU-Ortsvorsitzende Tade Peetz auch im Namen von Werner Kalinka und Thomas Hansen um eine Spende für die Preetzer Tafel. Mehrere gefüllte Spendendosen waren der Tafel gestohlen worden. Mit einem tollen Ergebnis: Eine Summe von 505,80 Euro konnte der Preetzer Bürgervorsteher Hans-Jürgen Gärtner vermelden, nachdem er gemeinsam mit Simon Bussenius und Ulrike Michaelsen mit dem Sektkübel durch die Besucherreihen gegangen war. Für die Preetzer Tafel bedankte sich Rolf Kostrzewa mit herzlichen Worten für die Unterstützung.


Das Ostufer – eine starke Region

Hauptredner des Gespräches zum Neuen Jahr 2015 der CDU im Kreis Plön war der Amtsvorsteher des Amtes Schrevenborn, Eckhard Jensen. Seit mehr als 40 Jahren kommunalpolitisch, seit mehr als 55 Jahren ehrenamtlich engagiert. Nachfolgend seine mit großer Aufmerksamkeit und viel Zustimmung aufgenommenen Ausführungen.


Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste und Freunde der CDU,

Kommunalpolitik hat den Menschen in Kreisen, Städten und Gemeinden zu dienen. Dieses Bekenntnis zu einer bürgernahen Politik der CDU in Schleswig-Holstein stammt … aus dem Jahr 1978, einer Zeit, in der Gerhard Stoltenberg noch und Werner Kalinka schon verlässliche Politik auf Landesebene gemacht haben, und dieser Satz ist unverändert immer noch Leitlinie für unsere Arbeit vor Ort. Verändert haben sich heute allerdings die Rahmenbedingungen. – und zwar ganz dramatisch. Dabei sind Kommunen die älteste Form gesellschaftlichen Zusammenlebens und zugleich die Wiege der westlichen Demokratie. Auch heute noch gilt: Ob und wie das Zusammenleben in unserer Gesellschaft gelingt, entscheidet sich in erster Linie in den Kommunen - in der gelebten Nachbarschaft der Bürger. Gegenseitige Fürsorge und Unterstützung, Bürgerengagement, Willkommenskultur gegenüber ausländischen Mitbürgern – all das kann sich nur im alltäglichen Miteinander in den Kommunen entfalten und darüber hinaus in interkommunalen Kooperationen wie in Ämtern, die eine bestimmte Region abdecken können. Sie verstehen sich als Bindeglied zwischen den Kommunen und leisten Unterstützung, wenn diese die ihnen zugewiesenen immer komplexer werdenden Aufgaben nicht mehr allein bewältigen können. Dazu können u.a. gehören die Organisation des ÖPNV, der Straßenbau, Träger von KiTa’s und  Schulen, Kultur- und Sporteinrichtungen, Ver- und Entsorgungsaufgaben usw. usw. – die Liste könnte man beliebig fortschreiben. Aufgaben, mit denen wir alle, meine Damen und Herren, fast täglich konfrontiert werden und die ich deshalb auch nicht weiter vertiefen muss. Wir wissen deshalb auch alle, dass diese stetig wachsenden Herausforderungen durch eine schleichende Veränderung gesellschaftlicher Strukturen in Verbindung mit dem demographischen Wandel ausgelöst werden. Ich nenne dabei nur beispielhaft die Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen, die Kluft zwischen Doppelverdiener- und Alleinerziehenden-Haushalten. Ergänzend dazu steigen die Ansprüche an die Bildungs-, Familien-, Sozial- und Versorgungsinfrastruktur – und das alles in einer Zeit, in der sich die finanziellen Rahmenbedingen kommunalen Handelns spürbar verschlechtern. Hinzu kommt ein stetig zunehmender Investitionsstau in den Kommunen, der oft einher geht mit dem Abbau freiwilliger Leistungen.


Im Zusammenhang mit diesen Vorgaben habe ich mir bei der Vorbereitung meiner heutigen Ausführungen die Frage gestellt, ob die Aussage zur „Starken Region“ mit einem Ausrufezeichen oder vielleicht eher mit einem Fragezeichen zu versehen ist. Ich möchte deshalb versuchen mit meinen Überlegungen zu diesem Thema die dazugehörige Antwort zu finden. Ich freue mich außerdem sehr darüber, dem einen oder anderen die Ostufer-Region an einigen Beispielen ein wenig näher zu bringen. Dass diese Aufgabe ausgerechnet einem alten Lütjenburger zugestanden wird, der immer noch sehr an seiner Geburtsstadt hängt, enthält auch eine gewisse Herausforderung. Und noch eine weitere Anmerkung: Ich beschränke mich bei meinen Ausführungen auf den Bereich des Amtsgebietes Schrevenborn, obgleich im weitesten Sinne auch der Bereich bis nach Laboe als Ostufer bezeichnet werden könnte.


Geschichtliche Entwicklung
Meine Damen und Herren, lassen Sie mich zunächst den Blick zurück werfen auf eine Zeit, in der die Bezeichnung Ostufer vor allem auf Kieler Gebiet über Jahrzehnte als Industriestandort mit der Ansiedlung bedeutender Großunternehmen geprägt war. Ich nenne in diesem Zusammenhang HDW, Anschütz, Dr. Hell, später auch die Tilly Strumpffabrik, Buckau Wolf, das Arsenal und das Kraftwerk, nicht zu vergessen den Seefischmarkt. Es ist deswegen auch nachvollziehbar, dass die Bevölkerung der auf dem Ostufer liegenden Stadtteile bis hinein in den Kreis Plön, also primär Mönkeberg und Schönkirchen – weniger Heikendorf – besonders stark an diesen Wirtschaftsstrukturen ausgerichtet war. Mit dem Rückgang bzw. der Verlagerung der Industrieunternehmen, den Generationswechseln und den veränderten Ansprüchen an Lebens- und Wohnqualität ist im Laufe der Zeit ein deutlicher Wandel eingetreten. Die Region ist gewachsen und hat sich weiter entwickelt, weg von dem Image nur das Ostufer von Kiel zu sein. Ich würde unsere Lage eher als wichtiges Bindeglied zwischen dem Kreis Plön und der Stadt Kiel auf der einen Seite und als Tor zur Probstei auf der anderen Seite bewerten. Beide Funktionen haben eine besondere Bedeutung, weil sie einen wichtigen Beitrag für ein partnerschaftliches Miteinander zwischen der Stadt Kiel und dem Kreis Plön leisten können und gleichzeitig den Vorgaben der Landesplanung folgend z.B. Schönkirchens Entwicklung als Wohnstandort auf der Achse in die Probstei entsprechen. 


Für die heutige Standortbestimmung unserer Region hat es einige prägende Faktoren gegeben. Im Rahmen der Olympischen Segelwettbewerbe 1972 in Kiel wurden auch die dringend notwendigen Verbesserungen der Verkehrsanbindung auf dem Ostufer der Förde in Angriff genommen, zunächst mit dem Bau der neuen Schwentinebrücke und danach mit dem Ausbau der B 502, der aber wegen merkwürdiger Trockenbiotope und mehrmaliger Umplanungen im Raum Heikendorf noch bis in die 90er Jahre auf sich warten ließ. Für die Gemeinden unserer Region war die neue B 502 ein Glückgriff. In Schönkirchen z.B. wo bereits Ende der 60er Jahre ein neues Gewerbegebiet entwickelt und später erweitert wurde, konnte das gesamte Areal an die neue B 502 angebunden werden. Diese Konstellation mit der Ansiedlung namhafter Unternehmen, die bis heute auf dem Weltmarkt erfolgreich tätig sind, hat sich nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für den Kreis Plön als eine tragende Wirtschaftskraft entwickelt und Schönkirchen gleichzeitig zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte im Kreis gemacht, offensichtlich so bedeutend, dass Herr Albig im Wahlkampf zur letzten Landtagswahl dieses Gewerbegebiet als beispielhaft für die Stadt Kiel bewertet hat, durchaus verständlich, wenn man bedenkt, dass das Gewerbesteueraufkommen zu dem Zeitpunkt etwa 1/7 des gesamten Aufkommens der Stadt Kiel betraf. Seine Aussage hörte sich in etwa so an, als wenn Herr Stegner sich als Gründer der Heilsarmee rühmt. Übrigens hat auch OB Kämpfer erst kürzlich beim Neujahrsempfang in Schönkirchen ähnliche Ambitionen wiederholt. Es ist unzweifelhaft, dass auf beiden Seiten eine partnerschaftliche Kooperation notwendig ist, weil ich davon überzeugt bin, dass beide Seiten, d.h. die Stadt Kiel und der Kreis Plön – nicht nur unsere Region - davon profitieren können. Es ist allerdings schon mehr als merkwürdig, wenn von Kooperationen gesprochen, in Wirklichkeit aber Eingemeindungen gemeint sind. Dagegen werden wir uns mit aller Kraft wehren und wir erwarten dabei die wirksame Unterstützung aller Fraktionen im Kreistag; denn wenn dem Kreis ein Sahnestück genommen wird, kann man diesen anschließend sofort auflösen. Ich freue mich deswegen auch besonders, dass es die CDU im Kreis Plön war, die gerade erst im Dezember auf die Bedeutung der seit Jahren hohen Kreisumlage aus Schönkirchen anerkennend hingewiesen und damit nicht nur ein Ausrufezeichen für eine starke Region gesetzt, sondern auch auf die Bedeutung für den gesamten Kreis hingewiesen hat. Von allein kommt diese Entwicklung nicht. Sie ist auch eine Konsequenz für wirtschaftskompetente und unternehmensfreundliche Grundeinstellungen in einer Gemeinde, die auch dazu geführt hat, dass sich berufsbedingte Einpendler und Auspendler auf vergleichbarem Niveau befinden.


Für die beiden anderen Gemeinden in unserem Amt hat die neue B 502 unterschiedliche Konsequenzen ausgelöst. In Mönkeberg wurde zunächst offensichtlich nicht der Vorteil einer direkten Anbindung erkannt und erst im vorigen Jahr durch die Notwendigkeit des Wachsens realisiert. Das erfüllt uns mit sehr viel Optimismus, weil das damit verbundene neue große Wohngebiet Mönkeberg in Bezug auf eine positive Einwohnerentwicklung und eine Verbesserung der Haushaltslage hoffen lässt. Heikendorf hat die  Chance für die Anbindung in mehrfacher bemerkenswerter Hinsicht genutzt, und zwar für das Gewerbegebiet, für eine bessere Nahversorgung, für die Naherholung, als attraktiven Wohnstandort und zur Entlastung des Durchgangsverkehrs. Unter dem Strich war das eine erkennbare Aufwertung der Gemeinde und nicht umsonst hat Heikendorf über so viele Jahre für den Neubau der B 502 gekämpft. Aber nicht nur was die Erschließung der Region über die Straße betrifft, sondern auch der Weg für Pendler und Urlauber von und nach Kiel über die Förde ist für Heikendorf und Mönkeberg von großer Bedeutung. Das hat glücklicherweise dazu geführt, dass der Anleger in Mönkeberg mit finanzieller Unterstützung des Kreises von Grund auf saniert werden konnte. Daraus hat sich die wichtige Zukunftsaufgabe entwickelt, dass die Fördeschifffahrt als regelmäßige Alternative für den Straßenverkehr im Sommer und im Winter dauerhaft erhalten werden kann. Im Zusammenhang mit einer sinnvollen Verkehrsanbindung nach Kiel ist für diese beiden Gemeinden allerdings festzustellen, dass die Wiederbelebung der Kiel-Schönberger Eisenbahn nicht relevant ist und deshalb auf wenig Gegenliebe stößt, auch weil die mit einer hohen Frequenz ausgestattete Busverbindung alle Anforderungen erfüllt. Insgesamt gesehen kann davon ausgegangen werden, dass die verkehrsmäßige Erschließung unserer Region auf dem Hoheitsgebiet des Kreises Plön einen wichtigen Beitrag für die Stärkung leistet, es allerdings auf Kieler Stadtgebiet einen erheblichen Nachholbedarf gibt. Das gilt in gewisser Hinsicht auch für den ÖPNV im Hinblick auf eine bessere Anbindung unserer Region in Richtung Preetz und Plön.

Prägende Persönlichkeiten
Meine Damen und Herren, die Entwicklung einer Gemeinde und manchmal auch einer gesamten Region ist in vielen Fällen auch mit herausragenden Persönlichkeiten verbunden, und das gilt auch für uns. Wir hatten in zwei Gemeinden das große Glück, 30 bzw. 22 Jahre Bürgermeister an der Spitze unserer Verwaltungen zu haben, die unsere Gemeinden mit ihrem Können und ihren Ideen entscheidend geprägt haben. Bei beiden gibt es neben einer Vielzahl von Einrichtungen, die sie in ihrer Amtszeit geschaffen haben, zwei besondere Parallelen: Sie wurden beide schon im Alter von 32 Jahren in ihre Ämter gewählt und haben ihre Ämter beide 30 Jahre lang inne gehabt. Die Rede ist von Herbert Sätje und Michael Koops, zwei ausgewiesene herausragende Verwaltungsfachleute. Sie haben durch ihr Handeln und ihre Persönlichkeit über die Grenzen ihrer Gemeinden und des Kreises Plön hinaus besondere Akzente gesetzt. Die Früchte ihrer Arbeit sind heute an vielen Stellen der Gemeinden sichtbar und wenn man vielleicht nur einzelne davon hervorheben möchte, sind das für Herrn Sätje unter vielen anderen sein Einsatz für die neue B 502, für die Realschule und den Bau des Gymnasiums und für Herrn Koops seine vorausschauende Planung für Gewerbeansiedlungen, vor allem aber für die Amtsgründung im Jahr 2007, die stets mit seiner Person verbunden bleiben wird.

Amtsgründung und die Folgen
Die Gründung des Amtes Schrevenborn haben wir auf den Weg gebracht, nachdem wir schon im Jahr 2003 zum ersten Mal die Köpfe zusammengesteckt haben, um auf freiwilliger Grundlage die Strukturreform anzugehen und nicht erst abzuwarten, bis wir im Rahmen der seinerzeitigen Strukturveränderungen auf Landesebene dazu gezwungen werden. Und ich kann hinzufügen: Alle drei Gemeinden sind ohne Vorbehalte an die Aufgabe herangegangen, und wir sind sowohl im Land als auch im Kreis auf große Zustimmung gestoßen. Für unsere Region war die Amtsgründung, und zwar mit dem Amtsdirektoren-Modell der Weg in die richtige Richtung und mit Michael Koops als der von allen Parteien in den Gemeinden getragene Amtsdirektor die logische Konsequenz aus allen bisherigen Schritten. Für das Land Schleswig-Holstein war ein Amt mit nur drei – allerdings – großen Gemeinden ein Novum, das uns jedoch die Arbeit der Zusammenführung sehr erleichtert hat. Wir haben damit überzeugend die Grundlagen für Synergien, Kooperationen und Entlastung der Haushalte geschaffen, und zwar mit einer gestärkten Verwaltung. Alles zusammen hat zwangsläufig zu einer Stärkung der gesamten Region geführt. Dafür gibt es gute Beispiele. Die Gründung eines Amtsbetriebshofes für alle drei Gemeinden, der als Wirtschaftsbetrieb sich täglich auch dem Wettbewerb stellen muss, gehört dazu. Ein besonders zutreffendes Beispiel ist ebenfalls der Bau des seit vielen Jahren geforderten Radwegs an der Kreisstraße zwischen Schönkirchen und Heikendorf. Da der Kreis als zuständiger Träger das Vorhaben aus seinem Programm gestrichen hat, haben wir das Heft in die Hand genommen. Der dringend notwendige Bau mit Kosten von 584 TEUR wurde ausschließlich durch Zuwendungen aus dem GVFG und der Gemeinden Heikendorf und Schönkirchen finanziert, wobei der Anteil der beiden Gemeinden bei 305 TEUR lag, und zwar ohne Kreditaufnahme. Übrigens hatten Werner Kalinka als damaliger MDL und Wirtschaftsminister Jos de Jager entscheidend großen Anteil dran, dass der Landesbetrieb SH in die Spur gebracht wurde. Dafür sind wir noch heute dankbar und bedauern vor allem, dass unsere Region zur Zeit nicht mehr durch einen Abgeordneten im Landtag vertreten ist, der sich auch um unsere Belange kümmern kann.


Aber nicht nur an diesen Beispielen wird deutlich, wie das Amt sich kontinuierlich entwickelt. Wir bündeln unsere Aktivitäten auch in anderen Bereichen, z.B. im Tourismus, in der KielRegion mit dem Rahmenplan und in der AktivRegion, und wir denken bereits laut über sinnvolle Kooperationen nach, die KiTa’s, Schulen und Gewerbeansiedlungen betreffen können. Das gilt auch für unsere Gemeindewerke, die sich nur gemeinsam dem zunehmenden Wettbewerb stellen können. Es liegen Herkulesaufgaben vor uns, die wir nur gemeinsam lösen können. Die Voraussetzungen dafür sind gut, weil das unvoreingenommene Herangehen an diese Aufgaben zu unseren Stärken gehört. Der Antrieb muss allerdings auch aus den Gemeinden selbst kommen durch intelligente Ideen, bei denen Bürgermeister und Selbstverwaltung gefragt sind. Und in diesem Fall stoßen wir an eine Hürde mit der Frage: Können Gemeinden unserer Größenordnung auch zukünftig durch einen ehrenamtlichen Bürgermeister geführt werden? Bei 6.500 bzw. 8.000 Einwohnern ist das eine große Herausforderung, die einem Fulltime-Job gleich kommt und mit einer entsprechenden Qualifikation ausgestattet sein muss. Schönberg und Lütjenburg haben sich für die Hauptamtlichkeit entschieden und zumindest Schönkirchen wird auch zu dieser Einsicht kommen müssen. Das würde die ganze Region nachhaltig stärken.

Kooperationen/Zukunftsperspektiven
Wir hätten diesen Schritt - auch zu weiteren sinnvollen Strukturveränderungen - durch eine Fusion zwischen den Gemeinden Schönkirchen und Mönkeberg schon machen  können - ja eigentlich machen müssen, auch um den Eingemeindungsgelüsten der Stadt Kiel entgegen zu treten. Leider sind die Fusionsgespräche Schönkirchen/Mönkeberg im letzten Jahr aus kurzsichtigen Gründen zunächst gescheitert. Es wäre eine große Chance gewesen, in vielerlei Hinsicht die Region weiter zu stärken, auch unter dem Aspekt, dass wir eine Vorreiterrolle für noch größere zukünftige Strukturen unter Einbeziehung von Heikendorf hätten spielen können. Sicher hätten wir dafür Zeit gebraucht, aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass sich die Bewältigung kommunaler Aufgaben weniger denn je in kleine Einheiten abschieben lässt. Die Anforderungen an Verwaltung und Selbstverwaltung nehmen in rasendem Tempo zu und sind nur dann zu überwinden, wenn sie über kommunale Verantwortungsgemeinschaften gelöst werden können. Das bedeutet auch, dass in unseren Verwaltungseinheiten mehr Management gefragt ist, mehr Kontakt zu den Bürgern, mehr Managen als Verwalten, und darauf müssen die Verwaltungen für die Zukunft ausgerichtet werden. Wir sind im Amt Schrevenborn auf einem guten Weg, weil es uns gelingt, unsere Aufgaben zunehmend über ein Back- und Frontoffice wahrzunehmen und in der Praxis umzusetzen, auch über verschlankte Strukturen. Auch wenn der  Begriff des Verschlankens nicht unbedingt angebracht ist, aber in dieser Hinsicht können wir von Wirtschaftsunternehmen viel lernen. Ich bin davon überzeugt, dass von unseren Verwaltungen schon heute viel mehr betriebswirtschaftliches Denken erwartet wird als jemals zuvor, und darauf müssen wir uns einrichten. Auch bei den Selbstverwaltungsgremien, Kreistagen, Amtsausschüssen, Stadt- und Gemeindevertretungen muss weiterhin darüber nachgedacht werden, ob sie im Hinblick auf ihre Größe noch den heutigen Gegebenheiten entsprechen. Es bleibt zu hoffen, dass man sich von Seiten des Landes endlich dieser Aufgabe stellt und das Kommunalwahlrecht anpasst.


Meine Damen und Herren, alle drei Gemeinden im Amt sind deutlich auf Wachstum ausgerichtet und vorbereitet. Das gilt für den Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen dort wo es die Voraussetzungen dafür gibt. Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten hat gezeigt, dass die Gemeinden sich auch unternehmensfreundlich präsentieren müssen. Die Wirtschaft braucht heute mehr denn je in den Kommunen kompetente Ansprechpartner, um auf Augenhöhe gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. Dazu nur ein Beispiel für Schönkirchen: Wir haben mit einem Unternehmen eine Vereinbarung getroffen, mit der alljährlich ein festgelegte Zahl von KiTa-Plätzen für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reserviert sind. So können auswärtige Mitarbeiter ihre Kinder in Schönkirchen vor der Arbeit in die KiTa bringen und abends wieder abholen. Das hilft nicht nur den Unternehmen, sondern auch der Gemeinde beim wirtschaftlichen Betrieb ihrer KiTa’s.
Ein Wort noch zu den Wachstumsprognosen. Die Kleinräumige Bevölkerungs- und Haushaltsprognose des Kreises Plön ist gerade bei uns auf erheblichen Widerstand gestoßen, auch weil sie durch Konzepte für die weitere Wohnungsbauentwicklung widerlegt werden kann. Hierzu passt übrigens auch, dass wir uns auf Amtsebene gemeindeübergreifend einig sind, mit einem Amtsentwicklungskonzept und einem KiTa- und Schulkonzept das Heft des Handels in die Hand zu nehmen. Wir sind davon überzeugt, dass wir nichts dem Zufall überlassen dürfen, sondern uns rechtzeitig auf unsere Zukunftsaufgaben einstellen wollen, um der Region nachhaltig ihren angemessenen Platz im Kreis Plön zu sichern. Wenn von Wachstum in einer Gemeinde oder einer Region die Rede ist, stellt sich automatisch die Frage, welchen Anreiz können wir schaffen, um als Zuzugsgemeinde attraktiv zu sein. Mehrere Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle - Angemessene Grundstückspreise, Arbeitsplätze, KiTa’s, Schulen, Seniorenbetreuung, Freizeiteinrichtungen, ÖPNV, Nahversorgung, Naherholung und ein gesicherter Brandschutz, der gerade für eine Gemeinde mit großen Gewerbegebiet wie Schönkirchen ein wichtiger Faktor ist, und ich kann mit Freude ergänzen, wir haben in allen drei Gemeinden gut ausgerüstete und hoch motivierte Feuerwehren. Schließlich noch ein Wort zu einem weiteren Faktor. Die Menschen achten zunehmend auch auf die Wahrung der öffentlichen Sicherheit, die im Wesentlichen außerhalb der Einflussnahme der Kommunalpolitik liegt. Wir haben dennoch allen Anlass, die Polizei auch in unserem Beritt zu loben für ihr Engagement und ihre Verlässlichkeit zum Wohle unserer Bürger. Umso bedauerlicher ist es, wie der Innenminister und die Landesregierung mit ihnen umgeht.


KiTa’s/Schulen/Senioren
Unbestritten große Bedeutung für die Ansiedlung von jungen Familien haben heute wohnortnahe KiTa‘s und Schulen mit Ganztagsschulen. Und diese Vorleistungen bereiten gegenwärtig den meisten Gemeinden die allergrößten Sorgen – auch in unserem Amtsbereich. Trotz aller Anstrengungen gelingt es nicht, alle Wünsche in vollem Umfang zu erfüllen, obgleich wir mit ca. 600 KiTa-Plätzen im Amtsbereich vergleichsweise gut dastehen. Darauf bauen wir auf und dazu befinden sich konkret mindestens 50 weitere Plätze in der Planung, die uns auch in diesem Bereich zu besonderer Stärke verhelfen. Wir verkennen dabei jedoch nicht, dass der Ausbau der KiTa’s für die Gemeinden mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden ist, die uns an die Grenzen unserer Möglichkeiten stoßen lassen. Eine Zahl mag das verdeutlichen. Die drei Gemeinden haben jährlich insgesamt 2,65 Mio EUR für ihre KiTa’s aufzubringen und ergänzend dazu: Nach meiner Einschätzung bewegen sich die Kosten für die Schulen in vergleichbarer Höhe. Wir verfügen einschließlich der Förderschule in Schönkirchen und des Gymnasiums in Heikendorf über alle Schularten, in denen insgesamt 2.460 Schülerinnen und Schüler betreut werden, von denen 1.300, also mehr als die Hälfte nicht am Schulstandort wohnen. In unseren Ganztagsschulen und in der betreuten Grundschule werden 415 Kinder mit stetig wachsender Tendenz. Aber, meine Damen und Herren, wir sind uns darüber im Klaren, dass heute um jeden Schüler gerungen wird. Wir profitieren zwar von unserer Nähe zu Kiel und von bestens ausgestatteten Schulen, die man in dieser Qualität in Kiel nicht vorfindet, aber ich mache auch keinen Hehl daraus, dass die Gemeinschaftsschule mit der gymnasialen Oberstufe in Schönberg nicht ohne Einfluss auf unsere Schulstandorte geblieben ist. Sorge bereitet uns auch die zukünftig notwendige Einrichtung auf  veränderte Richtlinien für die Unterrichtsgestaltung und Inklusionsmaßnahmen, die nicht ohne nennenswerte Investitionen für die Gemeinden zu lösen sind. In Heikendorf wird über eine Grundsanierung oder einen kompletten Neubau beraten, in Schönkirchen sind umfangreiche Erweiterungen erforderlich. Insgesamt gesehen sind wir trotz eines gewissen Nachholbedarfs bei allen Einrichtungen eine bestens ausgestattete Region und dazu gehört vor allem auch das erstklassige Gymnasium in Heikendorf in der Trägerschaft des Kreises, das diese Bezeichnung im wahrsten Sinne des Wortes auch verdient.

Meine Damen und Herren, neben den Aufgaben für Kinderbetreuung und Bildung steigen in den Kommunen im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel auch die Anforderungen für die Begleitung der Senioren, und zwar auf unterschiedlichste Art, logischerweise auch in unserer Region. Das zeigen eindeutig die Nachfragen nach seniorengerechtem Wohnen. Die Schließung des Alten- und Pflegeheims in Heikendorf hat zu lebhaften Diskussionen geführt, wobei sich nach Aussage des Bürgermeisters beim Neujahrsempfang in Heikendorf jetzt erfreulicherweise eine Lösung anbahnt. Und auch das  vorläufige Scheitern einer Seniorenwohnanlage in  Schönkirchen ist für die Gemeinde ein herber Rückschlag. Große Bedeutung für die Region haben das Alten- und Pflegeheim in Mönkeberg und die Servicehausanlage in Schönkirchen. Wer in die Zukunft blickt, wird aber einen notwendigen Nachholbedarf erkennen müssen, weil es ganz einfach eine große Nachfrage vor allem nach bezahlbarem Wohnraum gibt. Wir sind aufgerufen, uns dieser Herausforderung zu stellen; denn die Menschen, die ein Leben lang in unseren Gemeinden gewohnt, sie auf unterschiedlichste Art mit gestaltet und entwickelt haben, müssen eine Möglichkeit haben, auch im Alter hier wohnen zu bleiben. Dafür muss neben geeignetem Wohnraum und Betreuungseinrichtungen auch die erforderliche Infrastruktur geschaffen werden. Nahversorgung hat deshalb diesen Namen, weil die Versorgung in der Nähe und erreichbar sein muss, und zwar nicht nur für Güter des täglichen Bedarfs, sondern das gilt insbesonsere auch für Ärzte und Apotheken. Es ist beispielsweise inakzeptabel, dass Einwohner in Schönkirchen in Notfällen ihre Medikamente nur in Mettenhof, Elmschenhagen oder in der Kieler Innenstadt bekommen können, in gewisser Hinsicht auch eine Parallele zur Notarztversorgung im Raum Lütjenburg. Es gibt in vielen Bereichen einen Handlungsbedarf, dem die Kommunen sich nicht entziehen können. Wir werden nur dann auch in Zukunft eine starke Region bleiben, wenn es uns gelingt, das Miteinander der Generationen zu gestalten. Dafür sind intelligente Ideen gefragt, und ich hoffe sehr, dass wir mit dem angestrebten Amtsentwicklungskonzept diesem Ziel näher rücken; denn die Wertigkeit einer Region zeichnet sich in erster Linie durch die Menschen aus, die hier leben.


Vereine/Verbände/Tourismus

Sie sind die Motoren für ein lebendiges Miteinander, sie arbeiten in Vereinen und Verbänden, die unser Zusammenleben gestalten und ich bin besonders glücklich, dass das Vereinsleben und damit die Ehrenamtlichkeit in allen drei Gemeinden einen hohen Stellenwert hat. Die Rahmenbedingungen dafür haben aber die Kommunen zu schaffen z.B. durch das Vorhalten von entsprechenden Räumlichkeiten, durch Anlagen und Ausrüstungen wie z.B. bei den Feuerwehren. Das gilt im besonderen Maße auch für den Sport, dessen Förderung ebenfalls zu den ursächlichen Aufgaben einer Kommune gehört. Mit Stolz können wir in unserer Region auf vorbildliche Sportanlagen verweisen, die übrigens auch Anlass dafür sind, dass unsere Vereine von einem erheblichen Zulauf von Mitgliedern aus dem Kieler Raum profitieren, leider auch mit einem negativen Effekt. Es fehlen Übungsleiter und vor allem Hallenplätze, die unsere Sportvereine wie in Mönkeberg und Schönkirchen durch kluge Kooperationen zu lösen versuchen – wie soll es auch z.B. sonst gelingen, allein 20 bis 25 Handballmannschaften unter einen Hut zu bringen und es ist ein Musterbeispiel für zukünftige Initiativen, die übrigens auch in der offenen Jugendarbeit durch eine gemeinsame Leiterin für Schönkirchen und Mönkeberg erfolgreich praktiziert wird.

Neben dem breiten Feld des Sports nehmen Vereine auch als Träger kultureller Einrichtungen eine wichtige Funktion wahr, auch als nachhaltigen Beitrag für den Tourismus in unserer Region. Das Künstlermuseum in Heikendorf ist zweifellos ein Aushängeschild und im Hinblick auf das geplante Fischereimuseum kann man hoffen und wünschen, dass die laufenden Beratungen zu einem positiven Abschluss führen. Die sich teilweise im Privatbesitz befindlichen Reetdach Häuser und die Marienkirche in Schönkirchen haben sich zu anerkannten Kulturstätten entwickelt, die inzwischen durch ihre bemerkenswerten Veranstaltungen weit über die Grenzen unserer Region hinaus einen ausgezeichneten Ruf genießen. Niederdeutsche Theatergruppen, die Gilden, Heimatbund und Liederfreunde in Mönkeberg, das U-Boot-Ehrenmal und Skulpturenpark runden das Bild einer Region ab, die auch im Hinblick auf den Tourismus gut aufgestellt ist. Die touristischen Ambitionen haben ebenfalls mit der Amtsgründung einen bemerkenswerten Schub bekommen. Ausgangslage war die Erarbeitung eines Tourismuskonzeptes, um festzustellen, wo wir überhaupt stehen in einer Region für „Best Ager“, Natururlauber, Familien mit kleinen Kindern mit dem Angebot für einen Strand- bzw. Aktivurlaub und vor allem Tagesgäste. Ihnen allen wird ein Angebot unterbreitet an einer Küstenlinie mit Förderwanderweg, kleinen Sandstränden, Yacht-, Sportboot- und Fischereihäfen, Anlegestellen für die Fördeschifffahrt und mit einer grünen Hügellandschaft für Radwanderer und Reiterhöfen im Hinterland bis zur Schwentine an der Gemeindegrenze Schönkirchens. Nicht zuletzt auch leistet die nahegelegene Landeshauptstadt mit den Fährverbindungen und ausgewiesenen Sehenswürdigkeiten einen ganz wesentlichen Beitrag. Sicher sind wir mit 40.000 Übernachtungen im Jahr, die sich auf Hotels, Apartmentanlagen, Ferienwohnungen, Campingplatz und Hafenliegeplätzen verteilen, nicht gerade ein Touristenzentrum, aber neben anderen Bereichen widmen wir dieser Branche große Aufmerksamkeit, auch weil die angenommene Wertschöpfung von etwa 3,4 Mio EUR pro Jahr eine nicht zu vernachlässigende Größe für die gesamte Region ist. Unsere Zielrichtung bleibt ein Wachstum, das wir in Verbindung mit Kooperationen wie mit der LTO-Kiel, dem Ostsee-Holstein-Tourismus, der KielRegion und der AktivRegion Ostseeküste sehen.

Meine Damen und Herren, der Begriff Wachstum hat sich wie ein roter Faden durch meine Ausführungen gezogen. Sicher gibt es über die Notwendigkeit auch unterschiedliche Einschätzungen, aber heute hatte ich die Gelegenheit, aus meiner Sicht eine Bewertung zu unserer Region abzugeben. Und für mich gilt der Leitgedanke, dass Stillstand Rückschritt ist, und das entspricht auch meiner Lebenseinstellung . Das Urteil, ob wir eine starke Region sind, möchte ich nach diesen Ausführungen auch Ihnen überlassen. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, und werde auch in Zukunft versuchen, meinen Beitrag dazu zu leisten, dass wir nicht nur stark sind, sondern noch stärker werden wollen.

In diesem Sinne danke ich Ihnen, dass sie mir zugehört haben und wünsche Ihnen noch einmal alles Gute für das Jahr 2015.

 


 

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